Die weiße Rose

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Short facts

  • Fürth
  • 27.11.2022
  • 18:00

Ein ukrainisches Märchen Text, Bearbeitung: Katja Ladynskaya ab 6 Jahren

Um ihren Vater zu retten, wagt sich eine junge Frau in die Klauen einer Bestie. Durch ihren Mut, ihre Beharrlichkeit, aber auch durch ihre Liebesfähigkeit schafft sie es am guten Ende (denn so enden Märchen ja _) zudem auch noch, die Bestie von dem ihr auferlegten Fluch zu erlösen. Wer mag bei dieser Kurzbeschreibung nicht sofort an „Die Schöne und das Biest“ denken, das berühmte französische Märchen aus dem 18. Jahrhundert, das seither eine weltweite Verbreitung bis hin zu den Disney-Studios in Hollywood fand? Und doch lässt sich diese Geschichte auch in Sammlungen traditioneller ukrainischer Volksmärchen finden: Als „Die weiße Rose“ stammt sie aus den grünen Karpaten, dem Gebirge im Westen der Ukraine. Die junge Frau weist unbeirrbar die Begehrlichkeiten des hässlichen Ungeheuers ab. Konsequent und mutig gelingt es ihr, Grenzen aufzuzeigen, ihre Angst und ihren Hass zu überwinden und sogar ein Mitgefühl für das abstoßende Biest zu entwickeln. Dadurch entdeckt sie dessen inneren Werte und kann das Monster und sich selbst befreien. Mit dieser Produktion möchte das Stadttheater Fürth ein Zeichen für die friedliche Koexistenz der Kulturen setzen: Die aus Russland stammende Regisseurin Katja Ladynskaya wird gemeinsam mit der Regisseurin und Choreografin Beate Höhn und der Ausstatterin Gabriela Neubauer dieses ukrainische Märchen als Bekenntnis zum kulturellen Dialog auf die Bühne bringen.

Uraufführung


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