Bettlers Jazz Opera

In 106 days

Short facts

  • Fürth
  • 09.07.2023
  • 18:00

BJO oder Die Verhältnisse sie sind nicht so…

„Denn wovon lebt der Mensch? _ Nur dadurch lebt der Mensch, dass er so gründlich vergessen kann, dass er ein Mensch doch ist_“ (Bertolt Brecht) Harter Tobak, dieser Satz – Zu finden in Brechts „Dreigroschenoper“ mit ihrer satirisch ausgestalteten Handlung einerseits und sozialkritischen Aspekten auf der anderen Seite. Spannend dabei zu wissen: Das ursprüngliche Libretto, das Brecht bearbeitet hat, war da schon 200 Jahre alt. John Gay schuf es für „The Beggar’s Opera“ mit der Musik von Johann Christoph Pepusch, die 1728 in London uraufgeführt wurde. Im Juli 2023 kommt eine ganz besondere Bürgerbühnen-Produktion aus dem Brückenbau, inszeniert von Michaela Domes und Ingeborg Schilffarth, zur Premiere: Eine Verwebung von zeitgenössischer Musik mit Elementen des Jazz und der „Beggar’s Opera“ von Johann Christoph Pepusch. Dieses Barockwerk setzt sich – auch ironisch – mit den Verhältnissen, in denen der Mensch zu leben hat, auseinander: mit der Gier des Menschen, den Machenschaften der Mächtigen und der Bestechlichkeit von Institutionen, mit Verarmung und Kriminalität, aber ebenso geht es um wahre Liebe, Mitleid und Gerechtigkeit. Oder wie es bei Brecht heißt: „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral!“ Neben Mitwirkenden aus den Brückenbau-Werkstätten Schauspiel und Singen (Leitung: Michaela Domes und Ingeborg Schilffarth) stehen diesmal auch Sänger*innen der Fränkischen Kantorei auf der Bühne des Kulturforums Fürth. Die musikalischen Arrangements stammen aus der Feder des Fürther Musikers und Komponisten Budde Thiem.


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